Die erste Fremdsprache

Hier finden Sie eine Darstellung der am Gymnasium angebotenen ersten Fremdsprachen, um Ihnen eine Entscheidungshilfe zu geben. Sie müssen aber dabei bedenken, dass die Wahl von Englisch am Otto-von-Taube-Gymnasium auch eine Wahl für die naturwissenschaftlich-technologische Ausbildungsrichtung bedeutet, bei einer Wahl von Latein ist nochmals eine Entscheidung nach der 7. Jahrgangsstufe möglich.

Englisch
Latein
Weltsprache mit größter geographischer Ausdehnung und Literatur von Weltgeltung; internationale Sprache der Wissenschaft und Technologie; Wortschatz bietet viele Hilfen zur Erlernung anderer Sprachen. Vermittelt in einzigartiger Weise den Zugang zu den Grundlagen der europäischen Kultur und wirkt in reichstem Maße in die Gegenwart hinein; Grundlage aller romanischen Sprachen; prägend auch für den englischen Wortschatz und das moderne Wissenschaftsvokabular.
Die Grammatik, die u.a. durch äußerste Endungsarmut und streng geregelten Satzbau gekennzeichnet ist, erfordert diszipliniertes sprach-vergleichendes Arbeiten. Die Grammatik ist stark differenziert, sie kann jedoch weitgehend in ein überschaubares Regelsystem gebracht werden (sog. "Logik" des Latein). Die Struktur einer Sprache wird modellhaft verdeutlicht.
Der Unterricht findet grundsätzlich in der Fremdsprache statt. Der Schüler lernt, sich mündlich und schriftlich in der Fremdsprache auszudrücken.
Schreibweise und Aussprache sind gesondert zu lernen.
Der Spracherwerb zielt darauf ab, schriftlich überlieferte Texte zu verstehen. Unterrichtssprache ist Deutsch. Keine Probleme bei Schreibung und Aussprache der Wörter.
Bei der Begegnung mit den Texten durch Hören oder Lesen ist relativ rasches Erfassen längerer Zusammenhänge gefordert. Bei der Lektüre geschieht das Erfassen des Sinnes in der Regel durch Übersetzen in die Muttersprache; dabei sind genaue Analyse und langsames Vorgehen unumgänglich.
Im Rahmen des in der Fremdsprache geführten Unterrichtsgesprächs entfalten sich die Inhalte zur geistigen Entwicklung der Schüler von einfachen Alltagssituationen bis zur Behandlung der vielfältigen Aspekte des Lebens in unserer modernen Welt. Eine besondere Rolle spielt daneben die Behandlung ausgewählter Zeugnisse der englischen und französischen Literatur.

Nutzung und Pflege der Sprachbereitschaft und Mitteilsamkeit (Schülerbriefwechsel), begleitet vom Erlebnis des Schülers, dass man sich über die Sprache des anderen individuell und im Sinne der Völkerverständigung näher kommt.

Der Unterricht vermittelt altersstufengemäß die Begegnung mit dem Kultur- und Gedankengut der Antike. Die Andersartigkeit der antiken Lebensform ist besonders anregend. Die überkommenen Antworten auf zeitlos gültige Grundfragen des menschlichen Lebens schärfen durch den Vergleich das kritische Urteilsvermögen des jungen Menschen in der Auseinandersetzung mit der Gegenwart.
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